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Mein erster Server

Ich spiele sehr gerne Ego-Shooter und habe mich dabei immer geärgert, dass man von den Servern herunter geschmissen wird, wenn man zu gut ist. Auf vielen Servern sind die Sicherheitseinrichtungen auch so niedrig das sie gehackt wurden oder sich viele Cheater auf diesen Servern aufhalten.
Also habe ich mich mit meinen Spielerkollegen unterhalten und nach kurzer Zeit entschlossen wir uns, einen eigenen Server aufzubauen. Ich wurde dazu ausgewählt einen Server zu organisieren und zu installieren.

Nach kurzer Recherche stand fest, dass es ein Root-Server sein muss. Einen günstigen Anbieter habe ich dann auch recht schnell gefunden.
Dann kam die Qual der Wahl, das Betriebssystem. Hier entschloss ich mich für eine Linux Distribution, da Sie als OpenSource-Version kostenlos ist. Vom Anbieter gab es auch noch eine schöne „How to“ Anleitung in Deutsch.

Als ich mich ein wenig mit der Linux Server Distribution auseinander gesetzt habe, konnte ich mich ohne Probleme mit einem FTP-Programm auf dem Root Server anmelden. Das Hochladen des Spieleserver-Programms funktionierte auch sofort.

Anschließend erfolgte die Anmeldung mit einem Terminalprogramm. Es ist genauso, als wenn man zu Hause vor seinem Computer sitzt.
Was mir sehr zu Gute kam war die Bereitstellung einer fertig installierten Serverdatenbank, welche bei den meisten Serverprogrammen benötigt wird.

Bei der Installation des Spieles wies mich das Programm darauf hin, dass ich noch einige Rechte ändern muss. Die Befehle dazu waren schnell gefunden und eingegeben.
Schon nach dem zweiten Anlauf lief unser Spieleserver. Abschließend habe ich noch einige Veränderungen vornehmen müssen, auf die meine Spielkollegen sehr viel Wert legten.

Wenn ich vorher gewusst hätte wie einfach und schnell sich so ein Rootserver installieren lässt, hätten wir wahrscheinlich schon sehr viel eher damit angefangen und uns so zum einen den Ärger erspart und zum anderen die Vorzüge eines eigenen Server genutzt.

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Geschenkewahn

Weihnachten steht vor der Tür, die Weihnachtsmärkte sind geöffnet und locken zahlreiche Besucher an und überall wird fleißig für Weihnachtsgeschenke geworben. Auch wenn normalerweise der Geldbeutel recht eng geschnürt ist – zu Weihnachten öffnen ihn die meisten etwas weiter um sich und/oder ihren Lieben Geschenke zu kaufen.

Aber wie jedes Jahr stellen sich auch viele – mich eingeschlossen – die Frage: Was schenke ich? Der Wunschzettel der Kinder ist oft sehr lang. Schon lange stehen nicht mehr nur Puppen oder Autos auf dem Wunschzettel. Das Technikzeitalter hat auch in die Kinderzimmer Einzug gehalten und ich erlebe es ja am eigenen Leib, was sich die lieben „Kleinen“ da so vorstellen. Hier ein Nintendo oder eine Spielkonsole für den Fernseher, da ein Handy und ein Computer oder Laptop wäre ja auch nicht schlecht.

Atari 2600 & Crystal Castles!
The Pic:Clint Thompson bei Flickr unter CC BY-SA 2.0

Ich habe ja nicht schlecht geguckt und gelinde gesagt sind mir auch alle Gesichtszüge entglitten, als mir diese Wünsche offeriert worden, aber meine Kinder verstehen auch, dass das Geld nicht vom Himmel fällt und diese Wünsche natürlich sehr kostenintensiv sind. Nichts desto trotz versuche ich als Elternteil natürlich, dass ich die Wünsche zumindest teilweise erfüllen kann. Den Handywunsch meines einen Kindes konnte ich zum Beispiel sehr schnell abhaken, denn da sagte mein Kind schon selber, dass es sich sehr freuen würde, mein altes Handy zu bekommen. Das ist ja noch voll funktionstüchtig und für den Anfang als Einsteigerhandy reicht es ja.

Was nun die anderen Geschenke betrifft, denke ich, werde ich die Spielkonsole realisieren können. Da haben wir auch alle etwas von und vielleicht finde ich auch noch einen gebrauchten PC. Bei einem guten Freund in der Firma werden die Laptops und Computer von Zeit zu Zeit ausrangiert. Vielleicht hat er ja die Möglichkeit da an einen heranzukommen.

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Bleiben oder gehen

Jetzt ist wieder die Zeit, wo alle Autoversicherungen um neue Kunden werben und zum Wechseln anregen. Ich fahre zwar ein Auto, aber die Versicherung läuft nicht über meinen Namen, weshalb ich mich damit nicht so beschäftigen muss.
Aber mein Freund könnte vielleicht einmal einen Versicherungsvergleich anstellen.

Eine neue Autoversicherung finden ist ja nicht schwer, aber eine Autoversicherung zu finden, bei der man für denselben Versicherungsschutz weniger bezahlt ist nicht ganz so einfach.
Ich weiß, dass bei der Autoversicherung sehr viele Dinge eine Rolle spielen. Zum einen ist es natürlich immer gut, wenn man sehr viele schadensfreie Jahre vorweisen kann. Ebenso sind das eigene Alter und der Autotyp sehr wichtig. Autos, die sehr oft verkauft werden, sind in der Versicherung deutlich teurer, denn immerhin sind sie auch sehr oft vertreten und darum sind sie häufiger in einen Unfall verwickelt.

1980 Driver License
Thanx for the Picture: Ken Shanaberger bei Flickr unter CC BY-SA 2.0

Ich habe seit 9 Jahren den Führerschein, fahre aber erst seit sieben Jahren wirklich Auto. Ich habe eine gute Bekannte, die bei einer Versicherung arbeitet gebeten mal herauszufinden, was ich bei ihrer Versicherung zahlen müsste, wenn ich das Auto welches ich fahre übernehmen und auf mich anmelden würde. Da ich bisher immer nur gefahren bin, aber noch nie ein Auto auf mich angemeldet war, würde das schon sehr teuer werden. Die Schadenfreiheitsklasse in der ich einsteigen würde wäre hoch. Natürlich würde ich mit jedem schadensfreien Fahrjahr heruntergestuft werden, aber natürlich dauert das. Meine Bekannte hat mir empfohlen, das Auto dann über meinen Freund oder jemanden aus der Familie versichern zu lassen um noch weitere Fahrjahre zu sammeln und Geld zu sparen.

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Erinnerungen

Damals war ich zwar noch klein, aber immer, wenn ich heute einen Dacia sehe, dann lächle ich und finde es bewundernswert, wie lange sich dieses Auto eigentlich hält und auch durchgekämpft hat. Ich weiß noch, dass es diese Autos neben dem Trabbi und dem Wartburg auch in der DDR gab.
Damals sah der Dacia natürlich noch anders aus und ob ich heute in eines der alten Modelle einsteigen würde, wage ich glatt zu bezweifeln, aber alles hat sich ja in den Jahren geändert.

Damals war der Dacia Logan ein sehr bekanntes Auto. Anfangs war er anscheinend auch sehr beliebt, wobei es ja sowieso ein Kunststück war in der DDR an ein Auto zu kommen. Allerdings glaube ich, hat sich der Dacia aufgrund der nachlassenden Qualität damals nie so wirklich durchsetzen können.

Heute kann sich der Dacia Logan durchaus sehen lassen. Nachdem sich Peugeot und Dacia zusammengetan haben, hat dieses Auto meiner Meinung nach einen deutlichen Aufwind erlebt. Da er zudem auch preislich zu den erschwinglichen Autos dieser Zeit gehört. Genau genommen kann man preislich kaum ein günstigeres Auto bekommen. Allerdings ist auch nicht das High-end-Auto zu erwarten. Von außen finde ich den Dacia schick und dass innen drin viel Plastik verbaut ist, stört mich auch nicht weiter. Mein jetziges Auto hat auch viel Plastik drinnen. Ich finde, wenn man einen günstigen Neuwagen sucht, sollte man sich den Dacia ruhig mal angucken und Probe fahren.

Ohne eine Probefahrt würde ich nie ein Auto kaufen. Ich muss ja wissen, wie es sich anfühlt und ob ich mich in dem Auto wohlfühlen kann. Und da der Dacia von heute nicht mehr mit dem von damals zu vergleichen ist, könnte ich mir gut vorstellen, auch diesen irgendwann mal Probe zu fahren um zu gucken, ob es auch ein Auto für mich wäre.

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Onlinewerbung

Nirgendwo kann man noch ohne Werbung auskommen. Wir werden immer und überall mit Werbung konfrontiert. Manchmal nervt es etwas, aber manchmal ist Werbung auch so gut gemacht, dass ich gelinde gesagt beindruckt bin, was die Köpfe dahinter für Phantasie haben, um ein Produkt bekannt zu machen.

Auch im Internet trifft man überall auf Werbung. Angefangen hat das Ganze einfach nur mit simplen Bannern, die in die Webseiten eingebaut wurden. Mit einem Klick auf das Banner, wurde man zu einer anderen Webseite weitergeleitet und konnte dort dann den gewünschten Einkauf tätigen.

Mittlerweile ist die Internetwerbung sehr viel weiter vorangeschritten. Natürlich gibt es nach wie vor die herkömmliche Bannerwerbung, aber sie wird um ein vielfaches gezielter eingesetzt. Auch Videos und bewegte Bilder werden eingesetzt, um die User von den Produkten zu überzeugen.

Vor einiger Zeit ist mir aufgefallen, dass ich beim Surfen auf einmal nur noch Werbung angezeigt bekam, die mir Produkte anzeigte, für welche ich mich interessiere. Das hat mich etwas stutzig gemacht, denn es passierte auf mehreren Webseiten. Da es auch weitere Mae vorkam, habe ich mal gestöbert, was sich dahinter verbirgt. Ganz simple nennt man das Advertising, wobei sich hinter diesem Begriff generell Onlinewerbung verbirgt. Aber mittels spezieller Adserver können Werbetreibende ihre Werbung noch gezielter verbreiten. Adserver sind dabei Server und Programm gleichzeitig. Vorteilhaft für die Werbetreibenden ist es, dass sie einen guten Überblick behalten wann und wie ihre Werbung eingesetzt wird. Cookies spielen beim Einsatz von „personalisierter Werbung“ auch irgendwie eine Rolle. Wie das allerdings genau zusammenspielt weiß ich nicht, aber vielleicht finde ich ja irgendwann Erklärungen, die es auch für jemanden wie mich leichter verständlich machen.

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Feucht-fröhliche Geburtstagsfeier

Unser Haus ist Teil einer kleinen Siedlung, die vor allem durch Doppelhaushälften geprägt ist. Zu jedem Häuschen gehört auch ein kleiner Garten, der für die meisten völlig ausreichend ist. In unserem Garten ist Platz für ein Gartenhaus, ein Quickup-Pool, Rasenfläche zum gemütlichen Liegen und unter der überdachten Terrasse, die am Gartenhaus befestigt ist, findet man auch ein schattiges Plätzchen, wenn man es in der Sonne nicht mehr aushält.

Unser Gartenhaus ist zum Teil natürlich der Aufbewahrungsort für allerlei Gartenutensilien, aber wir haben dort auch schon allerlei Gartenpartys veranstaltet, wie auch vor kurzem einen Geburtstag. Der Pool war ein Vorabgeburtstagsgeschenk für meine Tochter, da wir an ihrem Geburtstag in den Urlaub gefahren sind – aber ihr Opa hatte noch vor ihr Geburtstag und so haben wir kurzerhand bei uns im Garten gefeiert. Das Wetter war traumhaft und so stand natürlich auch der Pool badebereit für die Gäste im Garten. Womit ich allerdings nicht gerechnet hatte war, dass plötzlich die Männer der Runde der Meinung waren, wir Frauen könnten eine Abkühlung vertragen. Ehe wir uns versahen lagen drei Frauen der Länge lang im Pool, während die Herren der Schöpfung grinsend ihr Werk betrachteten.

Glücklicherweise hatten wir im Gartenhaus vorsorglich Wechselkleidung und Handtücher deponiert. Noch während wir uns abtrockneten, klügelten wir einen Plan aus, der natürlich nur eines vorsah – Rache. In unserem Gartenhaus gibt es eine Tür, die zu den Arbeitsutensilien führt und genau dort fanden wir was wir brauchten. Schnell hatten wir den Gartenschlauch an der Grundwasserpumpe angebracht und während die Männer entspannt ihr Bierchen genossen, verließen wir das Gartenhaus und ließen dem Wasser freien Lauf. Selten hatten wir einen solchen Spaß bei einer Geburtstagsfeier.

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Umzug ins eigene Leben

Als ich das erste Mal umgezogen bin, nach Beendigung meiner Ausbildung, haben mir Freunde und Familie dabei geholfen. Das war ja auch recht unkompliziert, da ich nur innerhalb meines Heimatortes das Quartier wechselte und die Möbel aus meinem heimischen Jugendzimmer mitnahm. Ich hätte auch noch länger bei meinen Eltern wohnen bleiben können, aber ich wollte eben so schnell wie möglich unabhängig sein. Da ich auch gleich eine gute Anstellung gefunden hatte, galt mein erstes Interesse der Wohnungssuche. Nachdem der Umzug bewältigt war und alle fort waren, war das dann allerdings schon ein komisches Gefühl. Zum Glück hielt das nicht lange an und ich fühlte mich bald pudelwohl in meinem ersten eigenen zuhause, zumal meine Freunde auch oft vorbeikamen und wir unsere gemeinsamen Aktivitäten wie gehabt fortsetzen konnten.

Irgendwann hatte ich dann auch einen festen Freund und als der zwei Jahre später ein attraktives Jobangebot weit entfernt von unserem Heimatort bekam, stellte sich die Frage, ob ich mitgehe und wir uns dort zusammen etwas aufbauen. Über eine gemeinsame Wohnung hatten wir ohnehin schon öfter gesprochen, nur die Notwendigkeit hatte sich nicht zwingend abgezeichnet, da wir nur zwei Straßenzüge voneinander entfernt wohnten. Er ging dann zunächst alleine und nahm sich ein Zimmer und ich fing an Bewerbungen zu schreiben, weil ohne Job wollte ich dann auch nicht dastehen.

Nach einem halben Jahr war es dann soweit. Schnell hatten wir eine passende Wohnung gefunden und hatten nun auch die Mittel uns komplett neu einzurichten. Dadurch fiel der Umzug dann eher klein aus, weil wir ja nur unsere persönlichen Sachen mitnahmen und die alten Möbel verschenkten.

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Auf ins neue Leben

Irgendwann in einer Beziehung stellt man sich die Frage, ob es nicht Sinn macht etwas weiter zu gehen und zusammen zu ziehen. Ist meiner Meinung nach völlig normal und legitim, denn nur so findet man letzten Endes heraus, ob es wirklich passt und ob man sich zusammen rauft und sich gemeinsam etwas aufbaut.

Als sich diese Frage bei uns stellte, bedeutete es für einen von beiden einen kompletten Neustart, denn räumlich trennten uns fast dreihundert Kilometer. Da ich beruflich nicht an einen Arbeitsplatz gebunden war und den Luxus hatte, im Homeoffice arbeiten zu können, war eigentlich klar, wer von einem Ort zum anderen zieht, denn mein Freund hatte einen festen und sicheren Job und so etwas gibt man nicht einfach auf.
Über einen Bekannten meines Freundes, der bei einem Umzugsunternehmen arbeitet, hatten wir auch sehr schnell die Frage nach einem Umzugswagen geklärt und ich begann mit dem Sammeln von Kartons und Zeitungen, damit ich mein Hab und Gut sicher verstauen konnte. Doch es kommt immer anders als man denkt. Am Abend vor dem geplanten Umzug sagte uns der Bekannte ab – der Umzugswagen sei kaputt. Also mussten wir ganz schnell eine Alternative finden. Über eine Autovermietung mieteten wir online einen Transporter für den Umzug. Dieser sollten am nächsten Morgen um neun Uhr zur Abholung bereit stehen. Kurz nach sieben am darauffolgenden Morgen bekam ich eine erneute Absage – dieser Transporter war an diesem Ort gar nicht verfügbar.

Umzug mit Sprinter
Picture: silvmedia.de bei Flickr unter CC BY-SA 2.0

Ich sah alle Felle schwimmen. Keine Leute die helfen konnten, weil alle abgesagt hatten und auch kein Auto. Über einen Freund kamen wir letztendlich mit einiger Verspätung noch an einen Sprinter. Als der endlich vor der Tür stand, ging die Schlepperei los. Zu zweit haben wir einen kompletten Hausstand in das Auto verladen. Mit etlichen Stunden Verspätung ging es los in die neue Heimat. Dort warteten allerdings etliche freiwillig Helfer, die das Auto in Windeseile ausgeladen hatten. Auch die Betten wurden bereitwillig durch unsere Helfer aufgebaut. Viel ist an diesem Abend nicht mehr passiert – wir haben gegrillt und mit unseren Helfern den Abend genossen. Einen solchen Umzug möchte ich nicht noch einmal erleben. Ich würde nie mehr auf Freunde und Bekannte zurückgreifen, sondern lieber ein Unternehmen beauftragen.

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Es hat gekracht

Der Albtraum eines jeden Autofahrers ist es wohl, in einen Autounfall verwickelt zu werden. Wenn man manchmal so sieht was von den Autos übrig bleibt, dann fragt man sich, wie viele Schutzengel der Fahrer gehabt haben muss, dass er einen solchen Crash überlebt – wenn er ihn denn überlebt.

Ich bin jedes Mal heilfroh, wenn ich sicher wieder zu Hause ankomme. Gerade bei längeren Strecken, wenn es dann auch noch regnet und man vielleicht müde wird, zieh ich es lieber vor eine halbe Stunde oder Stunde auf einem Rastplatz zu schlafen, als dass ich das Risiko eingehe, mich und die anderen Verkehrsteilnehmer zu gefährden.

Bei diesen großen Unfällen braucht man allerdings eines nicht – eine Reparaturwerkstadt. Wenn die Schäden nicht so groß sind und das Auto noch zu retten ist, also keinen wirtschaftlichen Totalschaden hat, dann kann man unter Umständen eine Reparatur in Betracht ziehen.

Erst vor kurzem bin ich wieder an einem Unfall vorbei gefahren. Dort stand ein Abschleppwagen mit einem Essener Kennzeichen. Ich vermute, dass es sich dabei um eine Unfallreparaturwerkstatt in Essen gehandelt hat, die Unfallwagen abholt und dort genauer unter die Lupe nimmt. Manchmal denkt man, dass das Auto nur einen Blechschaden hat, weil äußerlich kaum etwas zu sehen ist – und dann stellt sich doch noch ein Totalschaden raus, weil sich alle Säulen verzogen haben. So einen Unfall hat mein Ex-Freund mal hingekriegt, einfach, weil er auf ein stehendes Auto gerollt ist. Dabei hat er das Fahrzeug so doof erwischt, dass nichts mehr zu retten war.

Bei dem Unfall den ich sah, hatte das Fahrzeug der Unfallwerkstatt aus Essen den Wagen jedenfalls schon aufgeladen. Sah nicht allzu schlimm aus, die Schnauze vorne etwas geknautscht, aber ich denke dass man so etwas reparieren kann – sofern man es zahlen kann oder die Versicherung den Schaden übernimmt.

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Gernzahler

Als im letzten Jahr die GEZ-Gebührenreform in der Öffentlichkeit diskutiert wurde, habe ich das mit großem Interesse verfolgt, obwohl schnell klar war, dass sich für mich da wohl nicht allzu viel ändern würde. Ich habe schließlich nur ein Radio und einen Fernseher und gehörte auch nie zu den Gegnern der Rundfunkgebühren, weil ich das Angebot der Öffentlich-Rechtlichen zu schätzen weiß. Ich schaue auf diesen Sendern gern und häufig Spielfilme, Dokumentionen und ab und an auch mal Talkshows, wenn mich das Thema oder spezielle Gäste interessieren und das alles ohne nervende Werbung dazwischen.

Old TV
Picture by: English Muse bei Flickr unter CC BY-SA 2.0

Als bekennender Tatort-Fan finde ich es auch gut, dass die Dritten regelmäßig ältere Folgen wiederholen, die ich bei der Erstausstrahlung nicht sehen konnte oder die mir so gut gefallen haben, dass ich sie mir gern Jahre später noch einmal anschaue. Auch bei Serien, die ich früher gern gesehen habe, wie zum Beispiel der Fahnder, fühle ich mich heute noch bestens unterhalten, wenn sie im Nachtprogramm laufen. Oder als Fackeln im Sturm nach zig Jahren wieder mal ins Programm genommen wurde, da wurde ich manchmal schon ein bisschen nostalgisch, ob der guten alten Fernsehzeit.

Dafür zahle ich dann auch gern Rundfunkgebühren und habe relativ wenig Verständnis für das Gezeter, die Öffentlich-Rechtlichen würden nichts bieten für das Geld, was sie einnehmen. Es gibt wirklich großartige Produktionen, aber man muss natürlich auch eine Antenne dafür haben und wer mit dem Nachmittagsprogramm der Privaten aufgewachsen ist, hat da sicherlich Defizite Qualität auch solche zu erkennen. Aber ich kann natürlich den Ärger bei Unternehmen verstehen, die infolge der Umstrukturierung der GEZ-Gebühr deutlich tiefer in die Tasche greifen müssen.